Dienstag, 24. Juni 2014

Das Film-ABC: Buchstabe L



Hallo meine Lieben,
nach etwas längerer Abstinenz was das Filme gucken angeht, möchte ich heute mal wieder bei der Blogparade der lieben Yazz teilnehmen, die sich dieser Tage um den Buchstaben L dreht. Momentan bin ich erkältet und verbringe mehr Zeit im Bett als mir lieb ist.

Vielleicht findet ihr ja eine Inspiration in meinen Filmtiteln, wenn euch auch mal wieder die Sommergrippe erwischen sollte. 

L.A. Crash:

Ein junger Mann liegt tot im Gebüsch am Straßenrand, ein Schwarzer. Detective Graham Waters nimmt mit seiner Partnerin Ria die Ermittlungen auf. Noch weiß er nicht, dass der Fall auch sein Privatleben erschüttern wird. 36 Stunden zuvor überfallen zwei junge Schwarze, Anthony und Peter, ein weißes Ehepaar, Staatsanwalt Rick Cabot  und seine Frau Jean. Die Frage nach einer angemessenen Reaktion wird für Rick und sein Anwalts-Team zum Spießrutenlauf. 
 
Den Carjackern auf der Spur treffen Officer John Ryan und sein Partner Thomas Hanson auf Christine Thayer und ihren Ehemann Cameron. Sie sind schwarz, ihr Auto sieht dem des Staatsanwalts zum Verwechseln ähnlich – und Christine einfach zu gut aus, um sie ungeschoren davon kommen zu lassen. Keinen leichten Tag hat auch der iranische Ladenbesitzer Farhad. Zunächst macht ihm ein Waffenverkäufer Schwierigkeiten, als er sich zum Selbstschutz einen Colt kaufen möchte. Dann gibt es Probleme, als Daniel das defekte Türschloss seines Ladens auswechseln soll. Als Farhad kurz darauf auch noch ausgeraubt wird, sieht er rot. 36 Stunden in LA. 36 Stunden, in denen sich die Wege dieser Personen nicht nur ein Mal kreuzen werden… (Quelle)
 
Ein Film, der mich mit 16 ganz schön erschüttert hat und über den ich froh bin, ihn in meiner DVD-Sammlung zu haben. Es ist die Mischung aus Action und eben auch der Vorstellung, dass man sich immer zwei Mal im Leben sieht, die den Film so einzigartig macht. Dazu kommt die Tatsache, dass gewisse Begegnungen komplette Ansichten umkrempeln können und festsitzende Denkweisen sich nach und nach verändern. Schaut ihn euch mal an, dann wisst ihr, was ich da fasel :)


Leaving Las Vegas:
Nachdem der alkoholkranke Ben Sanderson (Nicolas Cage) alles verloren hat, bricht er alle Brücken hinter sich ab. Er fährt von Los Angeles nach Las Vegas und ist entschlossen sich von seinem restlichen Geld todzutrinken.

In der anonymen Glitzerstadt überfährt er beinahe die Prostituierte Sera (Elisabeth Shue). Er bezahlt sie für die ganze Nacht, möchte aber nur mit ihr reden. Für ein paar Stunden ist er nicht allein. Auch Sera, die nichts als die Demütigungen durch die Freier und ihren lettischen Zuhälter Yuri (Julian Sands) kennt, fühlt sich in seiner Nähe geborgen: Da sind sich zwei verlorene Seelen begegnet.

Ben und Sera ziehen zusammen und geben sich ein Versprechen: Er wird nicht versuchen, sie zur Aufgabe der Prostitution zu überreden; Sera verpflichtet sich, ihn nicht von seinen Selbstmordabsichten abbringen zu wollen. Aber sie kann die Hoffnungslosigkeit des todessüchtigen Melancholikers kaum ertragen, und seine Delirien beeinträchtigen immer heftiger ihre Liebe.

Als Ben eine andere Prostituierte (Mariska Hargitay) mit in die Wohnung bringt, wirft Sera beide hinaus. Ben irrt daraufhin durch die Nacht, während Sera  von gewalttätigen Freiern übel zugerichtet wird. (Quelle)
 
Mich hat an diesem Film irgendwie immer die Frage interessiert, was einen Menschen dazu bewegt, sein Leben von heute auf morgen einfach wegschmeißen zu wollen und den Entschluss zu fassen: Ich will nicht mehr leben. Es ist natürlich auch ein trauriger Film, aber eben auch spannend und nicht so 0815. 


Dieses Mal sind es nur zwei Filme geworden, die ich euch nur ans Herz legen kann.Vielleicht guckt ihr euch ja einen mal an. Sagt mir auf jeden Fall, ob er euch gefallen hat.

Liebe Grüße
eure Melanie

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