Montag, 11. April 2016

Frühstücksprojekt: Sonntags-Dinkel-Roggenbrötchen

Hallo meine Lieben,
ich gebe zu, ich habe mir das Projekt ein wenig anspruchsloser vorgestellt, denn die Rezepte sind nun doch nicht so einfach für jemanden, der wenig Geduld und Zubehör beim Kochen und Backen hat. Trotzdem will ich mich ja nicht vor meinen eigenen Projekten drücken und daher habe ich mit einer Woche Verspätung mich an die Sonntags-Dinkel-Roggen-Brötchen gewagt. Durch die langen Wartezeiten auf den Hefeteig gab es die Brötchen dann gestern erstmalig als Abendbrot, aber lest selbst.


Für die Herstellung von ca. 15 Brötchen benötigt ihr neben 500g Weizenmehl, auch 350g Dinkelmehl und 150g Roggenmehl. Des weiteren einen Würfel frische Hefe, 300ml Buttermilch, 2Tl Zucker, 20g Salz und 300ml lauwarmes Wasser.


In einer Schüssel verrührt ihr zunächst den Zucker, das Wasser und die Hefe, bis diese sich aufgelöst hat.


In einer weiteren Schüssel vermengt ihr die drei Mehlsorten miteinander. Nun gebt ihr das Hefegemisch und die Buttermilch dazu.


Nun wird das Ganze durchgeknetet, geht bestimmt auch mit einem Knethaken. Ich habe mal gelernt, dass es am besten mit den Händen geht, auch wenn diese anschließend etwas klebrig sind.


Nun wird der Teig abgedeckt und soll an einem warmen Ort 2-3 Stunden gehen und sein Volumen verdoppeln.

Anschließend noch einmal durchkneten und etwa 15 gleichgroße Brötchen herstellen. Nun lasst ihr alles noch einmal 45 Minuten gehen.

Seid ihr damit fertig kommen die Teiglinge und eine kleine mit Wasser gefüllte Schale bei 250° in den Ofen bis die Brötchen eine leichte Kruste bilden. Nun könnt ihr die Schale entfernen und die Brötchen 20 Minuten fertig backen.


Mein Fazit:


Ich will ja ehrlich sein: ich bin ein fauler Mensch und hatte eigentlich nach den ersten Schritten und den ersten Teigflecken auf der Hose schon keine Lust mehr. Außerdem hat mir dieses hier eine Stunde warten, dann wieder was damit anstellen, dann wieder warten, irgendwann den Spaß und fast den Sonntag verdorben. Deswegen würde ich den Teig das nächste Mal abends machen, dann die Nacht ruhen lassen und am nächsten Tag den Rest machen. Irgendwann habe ich das Warten dann aufgegeben, war im Kino und habe sie dann erst am Abend gegessen und heute noch mal zum Frühstück. Außerdem habe ich noch viel zu viele Brötchen  über und auch keinen Platz sie einzufrieren. Nun überlege ich aus dem restlichen Teig einfach eine Pizza zu machen. 

Die Idee an sich ist ok und wenn man mal Besuch hat bestimmt auch nett. Außerdem kann ich mir noch weitere Varianten mit Mohn oder Sesam vorstellen. Den Aufwand und die Nerven war es mir dann aber nicht unbedingt wert. Eine Alternative aber dann doch und so warm aus dem Ofen mit Nutella und Banane doch kein Vollflop. Außerdem habe ich jetzt so viel Mehl.

Das nächste Rezept ist auch wieder Brotlastig und glutenfrei und man benötigt eine Kastenform (die ich mir dann wohl besorgen muss xD). Glutenfreies Joghurtbrot gibt es dann beim nächsten Mal.

Ich werde berichten.

Eure Melanie 




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